Felix Aeppli
geboren 1949, lebt seit 1960 in Zürich. Ausgebildeter Historiker, mit Englisch und Wirtschaftsgeschichte in den Nebenfächern. Promotion zum Dr. phil. an der Universität Zürich mit einer Arbeit über das Städtebild Thomas Jeffersons. Verfasser der kommentierten Materialsammlung Der Schweizer Film 1929-1964. Die Schweiz als Ritual (Zürich, 1981) und der monumentalen Diskographie The Rolling Stones, 1962-1995: The Ultimate Guide (London, 1996, nachgeführte Ausgabe seit 2008 online). Bis zu seiner Pensionierung (2011/2014) als Hauptlehrer mit halbem Pensum für «Politische Bildung und Zeitdokumentation» an der Berufsschule für Erwachsenenbildung Zürich tätig. Von 1990-1996 regelmässiger Lehrbeauftragter am filmwissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich. Mitarbeiter des Historischen Lexikons der Schweiz und der NZZ am Sonntag (2002-2015). https://aeppli.ch/film.html
Stephan Ahrens
ist Akademischer Dozent für Filmforschung und Filmbildung im Museum an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Bis 2025 war er an der Universität Paderborn unter anderem für die Filmsammlung mitverantwortlich. Zuletzt erschien seine Dissertation Mit Wolkenkratzer und Handtasche. Eine Geschichte des Filmmuseums bei Edition Text und Kritik.
Fiona Berg
arbeitet als Filmwissenschaftlerin und -kuratorin, Autorin sowie Redakteurin der Zeitschrift Filmblatt. Tätigkeiten u.a. für die Duisburger Filmwoche, das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums Berlin, das Arsenal Institut für Film - und Videokunst, die Freie Universität Berlin. Gemeinsam mit Arisa Purkpong, Sophie Holzberger, Charlotte Eitelbach und Elena Baumeister organisierte und kuratierte sie 2023 das Festival feminist elsewheres in Berlin.
Heidi Brunner
ist als Archivarin bei der Fotostiftung Schweiz zuständig für die Datenbank und das Bildarchiv Online. Sie studierte Sozialanthropologie und Geschichte in Zürich und absolvierte die Weiterbildung Certificate of Advanced Studies in Archival, Library and Information Science (CAS ALIS). Ihr Interesse gilt kritischen, feministischen und postkolonialen Perspektiven innerhalb der Archivwissenschaften und deren Anwendung in der analogen und digitalen Archivpraxis.
Anne Chauvie
est archiviste à la Cinémathèque suisse. Elle a obtenu un Master en histoire et histoire de l’art de l’Université de Lausanne et est titulaire du diplôme du Master of Advanced Studies en Sciences archivistiques, bibliothéconomiques et sciences de l’information (MAS ALIS). Elle a travaillé pour la Fondation Ateliers d’artiste ainsi que pour les Archives de l’État du Valais. Elle a participé à l’édition 2024 de la revue Sciences de l’information : théorie, méthode et pratique avec l’article « Le traitement des fonds mixtes. L’exemple des archives d’artistes valaisans ». Depuis 2023, elle coordonne la gestion des collections Non-Film de la Cinémathèque suisse ; elle pilote notamment le traitement du fonds Gisèle et Ernest Ansorge.
Sophia Gräfe
ist Medien- und Kulturwissenschaftlerin und studierte in Weimar und Berlin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Exzellenzclusters «Matters of Activity» der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor war sie am Institut für Medienwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung sowie am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Mediengeschichte der Naturwissenschaften mit einem Schwerpunkt auf den Gebrauchsfilm sowie naturkundliche Bildarchive, Museums-, Sammlungs- und Objektgeschichte, Film & Animal Studies sowie Surveillance Film.
Sophie Holzberger
forscht zu kollektiver Arbeit in feministischer Filmgeschichte und interessiert sich insbesondere für Filme und Videos aus aktivistischen Kontexten. Dazu promoviert sie derzeit am Martin Scorsese Department of Cinema Studies der New York University. Neben ihrer akademischen Forschung arbeitet sie an Filmprogrammen. Gemeinsam mit Arisa Purkpong, Charlotte Eitelbach, Elena Baumeister und Fiona Berg kuratierte sie 50 Jahre nach dem Ersten Internationalen Frauenfilmseminar das Festival feminist elsewheres im Kino Arsenal, Berlin.
Friederike Horstmann
lehrt, forscht und schreibt zu Kunst und Kino. Ihre Texte erscheinen u.a. in Cargo Film/Medien/Kultur, kolik.film und Perlentaucher. Sie ist Mitherausgeberin der Publikationen Wörterbuch kinematografischer Objekte und Feminismus und Film, nach dem film, No. 17. Seit 2020 unterrichtet sie Filmgeschichte an der Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin und war von 2016–2023 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am filmwissenschaftlichen Seminar der Freien Universität Berlin, wo sie momentan eine Gastdozentur hat.
Pierre-Emmanuel Jaques
Maitre d’enseignement et de recherche (2) à la Section d’histoire et esthétique du cinéma (Faculté des Lettres, Université de Lausanne). Prend part à des recherches portant sur l’histoire du cinéma suisse (en particulier : l’animation ; histoire de la Cinémathèque suisse) dans le cadre de la Collaboration UNIL – Cinémathèque suisse. Publications : Henry Brandt. Cinéaste et photographe, Neuchâtel, Musée d’art et d’histoire, Zurich Scheidegger & Spiess, 2021 (co-dir. avec Olivier Lugon) ; Schaufenster Schweiz. Dokumentarische Gebrauchsfilme 1896-1964, Zurich, Limmat, 2011 (dir. : Yvonne Zimmermann) ; Le Spectacle cinématographique en Suisse (1895-1945), Lausanne, Antipodes et Société d’Histoire de la Suisse romande, 2003 (avec Gianni Haver).
Heike Klippel
ist Professorin für Filmwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Veröffentlichungen zu Themen feministischer Filmtheorie, Gedächtnis, Zeit, Film und Alltag und zu Gift im Film. Mit-Herausgeberin von Frauen und Film. Derzeitiges Forschungsvorhaben „Alltag zwischen Unterordnung und Widerstand: Hausangestellte im Film“. Letzte Publikationen u.a.: Tödliche Mischung. Das Giftmotiv im Spielfilm. Berlin: Vorwerk 8, 2021; Vergegenständlichte Zeit. Hausangestellte im Film. In: Frauen und Film, Nr. 71, 2023, S. 56-67.
Eva Kuhn
ist Kunst- und Filmwissenschaftlerin und arbeitet mit (queer-)feministischen und postkolonialen Perspektiven an den Schnittstellen von Kunst und Kino. Studium an den Universitäten Basel und Zürich. Seit 2024 vertritt sie die Professur für Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart am Institut für Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin. Ihre neusten Publikationen sind der Aufsatz Maintenance-(Art)Work und die Arbeit am eigenen Bild (Zeitschrift für Kunstgeschichte) und die Monografie Jeanne Dielman (edition Text+Kritik).
Stefan Länzlinger
ist Historiker und leitet die Archivabteilung des Schweizerischen Sozialarchivs. Er beschäftigt sich mit den audiovisuellen Überbleibseln von sozialen Bewegungen. In seinen Publikationen (oft zusammen mit Thomas Schärer) hat er u.a. den Einsatz von Filmen und Videos in der Schweizer Umweltbewegung aufgearbeitet oder sich mit der Beziehung der Arbeiterbewegung zum Film als Propagandainstrument beschäftigt.
Martin Loiperdinger
war Professor für Medienwissenschaft an der Universität Trier, mit Forschungsprojekten im Schwerpunkt Screen1900 zu Projektionskunst und frühem Kino, zuletzt mit Yvonne Zimmermann zum Filmstar Asta Nielsen. Mitbegründer und Mitherausgeber von KINtop – Jahrbuch zur Erforschung des frühen Films (1992-2006), KINtop Schriften (1992-2012) und KINtop – Studies in Early Cinema (seit 2011). Fernsehfilme, Ausstellungen, DVDs, Bücher und Aufsätze zur Film- und Kinogeschichte. Edition der DVD Julius Pinschewer – Klassiker des Werbefilms (2010).
Jacqueline Maurer
erforscht als promovierte Film-, Architektur- und Kunstwissenschaftlerin gestaltete Umwelten in urbanen, infrastrukturellen und ländlichen Landschaften. Doktorat zu Jean-Luc Godard. INFRASTRUCTURE(S) GRAND(S) ENSEMBLE(S) DÉ/MONTAGE(S) Eine Studie zu Opération «Béton», Deux ou trois choses que je sais d’elle und Le Livre d’image (München, Edition Metzel, 2025). Lehre und Forschung am gta der ETH Zürich, am Institut Architektur FHNW und an der ArchitekturWerkstatt OST. Fellowships am Collegium Helveticum und am Istituto Svizzero di Roma. Aktuell akademische Mitarbeiterin am Erziehungsdepartement Basel-Stadt sowie Tätigkeit als Film-, Architektur-, Kunstkritikerin und -vermittlerin.
Achilleas Papakonstantis
est historien du cinéma et actuellement Chef du département Accès et recherche de la Cinémathèque suisse. Auparavant, il a été assistant diplômé à la Section d'histoire et esthétique du cinéma de l'Université de Lausanne, où il dispensait régulièrement des cours et des séminaires d’analyse de texte et d’analyse de film. Il est l’auteur de Godard. JE est un autre (Gollion, Infolio, 2021) et membre du comité de rédaction de la revue Décadrages, où il a codirigé des dossiers sur Abdellatif Kechiche (2020) et Céline Sciamma (2024). Enfin, il enseigne régulièrement l’histoire et la théorie du cinéma à l’ECAL.
Volker Pantenburg
ist Professor für Filmwissenschaft an der Universität Zürich. Als Autor zuletzt Aggregatzustände bewegter Bilder (2022) und Einfachheit ohne Vereinfachung. Zur Praxis Harun Farockis (2024). Herausgaben u. a. Gerhard Friedl: Ein Arbeitsbuch (2019) und Bernard Eisenschitz: Starting Places. A Conversation with Robert Kramer (2024). 2015 gründete er gemeinsam mit anderen das Harun Farocki Institut. Seit 2024 leitet er das SNF-Projekt «Paranational Cinema – Legacies and Practices».
Lukas Piccolin
(Zürich) ist freischaffender Aufnahmeleiter/Produktionsleiter bei Schweizer Filmproduktionen und in der freien Theaterszene. So arbeitete er zum Beispiel bei den Filmprojekten Schellen Ursli (2015) und Zwingli (2018) oder bei Theaterprojekten von Phil Hayes, Tim Zulauf, kraut_produktionen u.v.a. im Theaterhaus Gessnerallee und im Fabriktheater Rote Fabrik. Seit vielen Jahren pflegt er seine Passion für Panoramen und 360°-Projektionen und ist Mitinitiant der Restaurierung des Rundbildes «Klarwelt der Seligen» auf dem Monte Verità das seit 2021 dem Publikum wieder zugänglich ist.
Hans Richter
war ein deutscher Avantgardist und gilt zusammen mit Viking Eggeling und Walter Ruttmann als Pionier des abstrakten Films. Von 1937 bis 1941 befand sich Richter im Exil in der Schweiz, wo er mehrere Auftragsfilme realisierte und publizistisch tätig war. Nach der Emigration in die USA 1941 leitete Richter das Institute of Film Techniques am New York City College und wurde zum Mentor der amerikanischen Experimentalfilmbewegung der Nachkriegszeit.
Thomas Schärer
(Zürich) ist promovierter Historiker, Film- und Kulturwissenschaftler. Initiant und Mitarbeitender verschiedener (film)historischer Forschungs- und Ausstellungsprojekte und Autor. Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste (Film- und Mediengeschichte, Film- und Bildanalyse) und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Wirtschaft Zürich sowie fallweise an den Universitäten Basel (Seminar für Kulturwissenschaft), Fribourg (Abteilung für Zeitgeschichte) und Bern (Wirtschafts- Sozial- und Umweltgeschichte). Seine Mutter Lilian Schärer-Müller arbeitete als Gästebetreuerin («Hostesse» die damalige Bezeichnung) beim 360°-Film der SBB «Rund um Rad und Schiene» den Ernst A. Heiniger im Circarama-System drehte und schwärmt bis heute vom visuellen und sozialen Erlebnis. Thomas Schärer trug dazu bei, dass dieses Werk wiederentdeckt und digital wiederaufgeführt werden konnte.
Alexandra Schneider
ist Professorin für Filmwissenschaft mit Schwerpunkt Mediendramaturgie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie ist Mitbegründerin von NECS und PI am DfG-Graduiertenkolleg Konfigurationen des Film und Direktorin der Gutenberg Graduate School of the Humanities and Social Science. Derzeitige Forschungsvorhaben befassen sich mit Fragen dezentrierter Filmgeschichtsschreibung, etwa zur Redaktion Das Kleine Fernsehspiel (ZDF). 2025 erscheint bei meson press Children Reinventing Cinema: Snapshots from the Early 21st Century (gemeinsam mit Wanda Strauven).
Caroline Schöbi
ist Doktorandin, wissenschaftliche Assistentin und Lehrbeauftragte am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich. Nach einem Bachelorstudium im Fachbereich Video an der Hochschule Luzern Design & Kunst studierte sie Populäre Kulturen und Filmwissenschaft an den Universitäten Zürich und Lausanne. Zurzeit forscht sie zu historischen Momenten feministischer Neubewertung im Feld von Filmpraxis und -theorie, mit Schwerpunkt auf den 1970er und 1990er Jahren.
Margrit Tröhler
professeure au Département des études de cinéma de l’Université de Zurich, 2003–2021. Recherches et publications entre autres dans les domaines du film documentaire, de l’essai cinématographique, de la réception, de l’histoire des théories du cinéma en France et en Allemagne, par exemple : Die Zeit des Bildes ist angebrochen ! Französische Intellektuelle, Künstler und Filmkritiker über das Kino. Eine historische Anthologie, 1906–1929, Berlin 2016 (co-dirigé avec Jörg Schweinitz).
Linda Waack
ist Oberassistentin am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich. Nach dem Studium der Geschichte und Germanistik in Tübingen promovierte sie am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) in Weimar. Von 2016-2022 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Filmwissenschaft der Freien Universität Berlin. Ihr Buch Der kleine Film. Mikrohistorie und Mediengeschichte erschien 2020 im Fink Verlag. Aktuelle Publikation: Ein- und Ausströmungen. Medialität der Atmung, Bielefeld: transcript 2022 (Hg. mit Natalie Lettenwitsch).
Rahel Wehrlin
studierte Philosophie und Geschichte in Bern und Berlin. Sie ist Doktorandin am Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung an der Universität Bern. In ihrem Forschungsprojekt Lustformen: Pornografische Schweiz 1988-2022 untersucht sie subkulturelle und sexpositive Kino- und Kunstprojekte aus einer queer-feministischen Perspektive. Methodisch arbeitet sie mit Oral History, Filmanalysen und Archivrecherche.
Seraina Winzeler
ist Filmwissenschaftlerin und Archivarin und seit 2015 für die Cinémathèque suisse tätig. Hier ist sie verantwortlich für die Vermittlung in der Deutschschweiz; zudem arbeitet Seraina Winzeler an einer Dissertation über testimoniale Praktiken im feministischen und queeren Dokumentarfilm am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich.
Yvonne Zimmermann
ist Professorin für Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Sie wurde in Zürich promoviert und forscht und lehrt u.a. zu Gebrauchsmedien in historischen und aktuellen Kontexten. Herausgeberin von Schaufenster Schweiz: Dokumentarische Gebrauchsfilme 1896-1964 (2011), Co-Autorin von Screen Advertising and the Transformation of Screen Cultures (2021) und Co-Autorin von Films That Work Harder: The Circulation of Industrial Film (2024). Ein zweiter Schwerpunkt ist das frühe Kino und die Einführung des Starsystems am Beispiel von Asta Nielsen.
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